Freitag, 10. August 2012

Urlaub in der Bretagne 2012 - Anreise, Tag 2

Frühstück im Etap Hotel haben wir uns geschenkt und uns auf dem Weg ein Croissant bei einem kleinen Dorfbäcker gegönnt. Ein Traum. Irgendwas machen die Franzosen da einfach anders.
Als erstes Reiseziel hatten wir uns Honfleur ausgsucht, weil man überall lesen durfte „wer Honfleur nicht gesehen hat, hat die Normandie nicht gesehen“. Honfleur war zwar durchaus ansehnlich, aber derart wuselig, dass man es dort nicht wirklich lange ausgehalten hat. Nachdem wir dann auch gesalzene 4 EUR für einen (nicht zwei) Kaffee latzen durften, haben wir dem angeblich schönsten Ort der Normandie den Rücken gekehrt.


Nächstes Ziel: Trouville und Deauville. Eigentlich ein Ort, kam aber im Reiseführer nicht so rüber, und dazu ein mondänes Seebad mit direkter Bahnverbindung nach Paris.
So weit, so gut, so halbinteressant. Dafür war das Wetter den ganzen Tag schön.


Als letztes, und damit Übernachtsziel haben wir Cancale ausgesucht, die „Austernhauptstadt“ in der Normandie (Nein, ich habe keine Austern gegessen – eine schleimige Erfahrung in zwei Tagen reicht aus) . Erste Schwierigkeit: die Übernachtungsmöglichkeit: Nachdem wir in 2 Hotels wohl zu spät kamen („Nous sommes complet, je suis desolé) hatten wir beim Drittem Glück. Natürlich das teuerste für EUR 99. Dieses. Aber auch sonst das komplette Gegenteil zum Etap in der Nacht zuvor. Wirklich schön und noch dazu nettes Personal.




Das Abendessen hatten wir (der Hotelpreis) sehr spartanisch geplant: wir schmuggelten ein Baguette und Salami aufs Hotel, dazu eine Dose Cola.
Den Ort haben wir uns dann auch noch angesehen.



Außer der Hafenpromenade, von der aus man den Mt. Saint Michel sehen kann, nicht viel los.


Und wo wir schonmal da waren, haben wir auch was getrunken. Und zwar ein Bier mit Grenadine, vom Kellner auf Nachfrage als „Monaco“ bezeichnet.


(Falls das hier jemand aus dem Produktdesign unserer deutschen Brauereien lesen sollte: zu spät, Patentanmeldung läuft bereits). Auf dem Rückweg zum Hotel, auf dem wir uns noch stolz darüber unterhalten haben, wie eisern wir doch beim essen waren, sind wir dann allerdings bei einem Schnellimbiss gegenüber vom Hotel schwach geworden. Kein Wunder bei diesem Namen.

(Alle Bilder von uns)

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