Donnerstag, 17. November 2016

Selbsttest: Instyle - Ab ins Bett

Ob es am Wetter liegt, dem spannenden Fernsehprogramm oder vielleicht doch daran, dass ich zuhause ein kleines Kind habe, weiss ich nicht. Fest steht: Ich bin müde

Das alles scheint jedoch kein Problem zu sein, denn die neue Instyle hat sie, die Tipps, die einen besser schlafen lassen. Auch wenn laut Text bereits fünf Stunden reichen sollten, (mir reichen die ganz sicher nicht!), testen wir sie natürlich gerne:

Instyle- Artikel "Ab ins Bett", Schlafbrille, Kissen, Duft. Alles zum Thema "Besser schlafen"

1) Einschlaf- Ritual generieren: Gut, ihr habt Frau Huffington (ja, die von der Post) befragt und sie empfiehlt ein allabendliches, schön heißes Bad im Kerzenschein. Mache ich! Gerne! Also einmal. Weil täglich ist das nunmal nicht drin! Wer kann das schon? Herr Katz würde mir vermutlich die Warmwasserzufuhr abdrehen, wenn ich jetzt jeden Abend planschen gehe... Aber nun gut, die Tipps sollen ja getestet werden und ja: Hinterher bin ich müde.

2) Das Aufwachen üben: Eure Schlafmedizinerin empfiehlt, dass man - auch am Wochenende - immer zur gleichen Zeit wach werden sollte. Das bin ich, denn das Kind hat morgens allerspätestens um sieben Uhr Hunger und verlangt nach seiner Morgenmilch. Pünktlich und ziemlich laut! Leider kann ich dazu nicht sagen, dass ich mich deshalb total fit fühle. Sorry! 

3) Pflege  besser timen: Ihr empfehlt eine gründliche Reinigung der Haut am Abend, da nachts die Wirkstoffe besser aufgenommen werden (das mache ich sowieso sehr hingebungsvoll) und einmal die Woche soll ich mir eine Nachtmaske auftragen, damit mein Schlaf "zum Schönheitsschlaf" wird. Ok, mache ich, auch wenn Herr Katz seltsam guckt und mich mit der Paste im Gesicht vermutlich nicht ganz so schön findet. Ich finde es allerdings nicht ganz so lustig, dass das billigste eurer empfohlenen Produkte 45 Euro, das teuerste sogar 135 Euro kostet. Was ist eigentlich aus Gurke und Quark geworden?

4) Die richtigen Aromen wählen: Ich soll abends ein Bodyoil mit Lavendel oder einen Nachtduft für 102 Euro (echt jetzt!?) nutzen, rät mir euer Experte. Alternativ nutze ich dieses Kissenspray, was es mal bei Tchibo gab. Das war viel billiger und der Aufdruck sagt, es riecht nach Erdbeeren und Lavendel. Tut es dann aber leider doch nicht. Dafür müffelt nun mein Kissen nach Chemie. So kann ich bestimmt nicht schlafen...

5) Power Nap einlegen: Manchmal nicke ich tatsächlich einfach so ein, ohne dass das geplant war. Die kurzen Pausen seien effektiver als Koffein, sagt ihr. Prima! Dann mache ich ja was richtig. (Da ich ja gerade nicht zum Kurzschlaf komme, gehe ich mir schnell mal Kaffee nachholen...)

6) Öfters mal Nachtwandeln: Frau Post preist mir eine Mediation an, falls ich nicht schlafen kann. Falls das nicht klappt, soll ich mich aufs Atmen konzentrieren. Super! Atmen kann ich! Und wie (das mache ich schon ganz lange, ich bin geübt!)! Aber was hat das mit Nachtwandeln zu tun?

7) Links schlafen: Auf der linken Seite zu schlafen sei am gesündesten, da das Gehirn dabei von Abfällen gereinigt würde, sagt ihr. Hm!? Ob damit wohl die linke Seite vom Bett gemeint ist? Ich schlafe nämlich auf der anderen Seite (sowohl körperlich, als auch auf der rechten Seite des Bettes). Ist das der Grund für meine Dauermüdigkeit? 

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Ob ich mich heute fitter fühle? Nein, natürlich nicht. Wenn ich jedoch kurz mal alle Produkte, zu deren Kauf ihr mich auffordert, zusammen addiere, dann komme ich auf stolze 772 Euro. Wenn ich die nun dafür ausgebe, dann macht mich das leider erst recht schlaflos...
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